Firmengeschichte

 
     
 

Die Firma Hans Müller ist das älteste Bestattungsinstitut Itzehoes. Am 1. Oktober 1943 gründete der Tischlermeister Hans Müller den Betrieb in der Kapellenstraße. In der Anfangszeit war die Tischlerei das Hauptstandbein und die Bestattungen machten nur einen kleinen Teil des Unternehmens aus.

Das änderte sich, als am 1. Oktober 1956 sich die Möglichkeit bot, das Beerdigungsinstitut Johannes Tobies in der Großen Paaschburg 35 zu erwerben. Als Tischlermeister lieferte Hans Müller saubere Arbeit ab. Ein Beispiel ist noch in der Einrichung der Gaststube von „Pingels Gasthof“ in Westermoor (das jetzige „Dörpshus“) erhalten. Als Hans Müller im Januar 1964 mit nur 47 Jahren verstarb, übernahm seine Frau Irmgard (geb. Renk) die Leitung des Bestattungsinstitutes und führte dieses mit nur einem Mitarbeiter, nämlich Herrn Johannes Zornig, weiter. Das Fuhrunternehmen Höppner & Steffens hatte einen Überführungswagen und übernahm die Überführungen der Verstorbenen.

Nach 7 Jahren - im Februar 1971 - stieg der Sohn Hans-Joachim Müller mit 23 Jahren geschäftsführend in das Unternehmen mit ein. Als die Firma Höppner & Steffens den Betrieb aufgab, übernahm man den Überführungswagen. Zum 1. Januar 1977 übergab Irmgard Müller den Betrieb an ihren Sohn Hans-Joachim. Dieser legte 1978 seine Prüfung als „Geprüfter Bestatter“ ab. Damals war diese Prüfung noch freiwillig und das einzige Qualitätsmerkmal, was es bei Bestattungsinstituten gab. Seit 2003 gibt es den Lehrberuf „Bestattungsfachkraft“ sowie die Möglichkeit die Meisterprüfung abzulegen. Beides wird vor den Handwerkskammern geprüft.

1978 heiratete Hans-Joachim Müller seine Frau Gesa Grauerholz-Müller und nach der Geburt des Sohnes Hans Sönke trat sie 1980 als kaufmännische Angestellte in den Betrieb ein. Im Laufe der Jahre wurde das Haus in der Großen Paaschburg mit zwei Beratungsräumen, einer größeren Ausstellung und einem Abschiedsraum ausgebaut. Die Firma verfügt über sechs langjährige Mitarbeiter und zwei Überführungsfahrzeuge.

Zum 1. Januar 2003 wurde der Betrieb erweitert durch Übernahme des Bestattungsinstitutes Erich Strauß in Kellinghusen und durch den Kauf der Grundstücke Brunnenstraße 33 und 35 in Itzehoe. Im Gebäude Brunnenstraße 33 wurde nach den nötigen Renovierungsarbeiten ein zweites Büro mit Beratungsraum und Ausstellung eröffnet; auf dem anderen Grundstück kann der Nachfolger einmal ein neues Bestattungsinstitut errichten.

Der Sohn Hans Sönke Müller trat im Februar 2005 nach erfolgreicher kaufmännischer Lehre in die Firma ein. Nach fast zweijähriger Ausbildung ist er nun nicht nur „Fachgeprüfter Bestatter“ sondern sogar der erste „Bestattermeister“ im Kreise Steinburg.